Nach meinem Abitur im Jahr 2002 war ich für ein Jahr in Alexandria, in der Nähe von Washington D.C. für ein Jahr als Aupair. Schon im Frühjahr 04 wollte ich eigentlich mal wieder rüberfliegen, um meine Gastfamilie zu besuchen. In den Frühjahrssemesterferien hat es dann aber geklappt, dafür bin ich nach Chile geflogen. Von meiner Gastfamilie kam dann aber noch die Anfrage, ob ich Lust hätte statt im Frühjahr im Sommer zukommen. Geplant war dann auch, dass ich gleich 4 Wochen bleiben sollte, um die Übergangszeit nach dem 2. Aupair zu überbrücken. Letztendlich sind aus 4 Wochen dann fast 3 Monate geworden, also die gesamten Sommersemesterferien. Für mich hätte es nicht besser sein können. Ich konnte wieder für die Familie arbeiten und nochmal in mein geliebten USA-Aupair-Leben eintauchen, auch wenn sich natürlich vieles verändert hatte und viele meiner Freunde aus dem Jahr auch schon nicht mehr in den USA waren.
Mein Aupairkind Carly war mittlerweile schon 2,5 Jahre alt und ich konnte kaum glauben wie groß sie geworden ist, als ich sie am Flughafen das erste Mal wiedergesehen habe.
In der ersten Woche waren wir dann gleich bei der Familie meiner Gastmutter Lisa in Atlanta. Ansonsten habe ich die Zeit genutzt mir Sachen in Washington und Umgebung anzugucken, für die ich während des Aupairjahres keine Zeit mehr hatte.
Zeitgleich mit mir, war auch Zicka (wir haben zusammen Abi gemacht) wieder bei ihrer Gastfamilie in New Jersey und so haben wir die schöne Tradition fortgesetzt und gegenseitig zu besuchen und uns in anderen Städten zu treffen.
So haben wir Ausflüge nach New York City, Philadelphia und in den Shenandoah National Park in Virgina gemacht.
Aber auch in D.C. selbst bin ich wieder viel in den Museen an der Mall zwischen Capitol und Washington Monument unterwegs. Am liebsten mag ich die National Art Gallery, das Smithsonian Museum und den Sculture Garden, in denen man locker einige Stunden verbringen kann.
Ansonsten war ich viel mit Kerstin und Svenja, zwei anderen deutschen Aupairs unterwegs und wir haben die Latino-Tanz-Szene in Washington und Alexandria unsicher gemacht. Im Cafe Salsa in Old Town gehörten wir in der Zeit schon fast zum Inventar…aber kein Wunder, die Stimmung war eigentlich immer gut, die Mojitos noch viel besser und Salsa tanzen hat man nebenbei auch noch gelernt.
An einem Wochenende waren wir dann mit einigen Freunden auch in einer Bar in Washington, die so aussieht wie der Schuppen aus dem Kinofilm “Coyote Ugly”. Und wenn ich mich recht erinnere und mir die Fotos so angucke, haben Kerstin und ich zu später Stunde und reichlich angeheitert auch noch auf dem Tresen getanzt. Au weia.