Da wir nach unserem Ausflug nach Hanmer Springs noch einen Tag übrig hatten, bis wir den Van wieder in Christchurch abgeben mussten, haben wir uns entschlossen, noch runter zur Halbinsel unter Christchurch zu fahren. Besonders der Ort Akaroa ist sehr französisch angehaucht, da die Franzosen im 19. Jahrhundert mal Ansprüche an diesem Teil der Halbinsel gestellt hatten. Sie wäre auch fast eine französische Kolonie geworden, wenn ihnen nicht die Engländer in die Quere gekommen wären. Ah well…it’s always the British causing trouble ;o)
Uns hat Akaroa auf jeden Fall richtig gut gefallen. Das Wetter war auch endlich mal wieder besser, ein richtig schöner Herbsttag, der zum Spazierengehen einlud. Das haben wir dann auch getan und einige Stunden an der Waterfront und in diversen Geschaeften verbracht.
Dann war es leider auch schon wieder Zeit den Weg zurück nach Christchurch anzutreten, da wir heute früh unseren Karl-Heinz schon um 10 Uhr gebürstet und gestriegelt zurückgeben mussten…snief!
Die letzte Nacht haben wir oben auf einem der Hügel rund um Christchurch verbracht, die Aussicht war super, aber es war so windig und rattenkalt dort oben, dass wir eigentlich kaum geschlafen haben. Dementsprechend gerädert und voller Abschiedsschmerz sitzen wir nun autolos in Christchurch und warten darauf, dass es Zeit wird zum Flughafen zu fahren. Eine witzige Szene hatten wir gestern Abend allerdings noch, als wir gerade damit beschäftigt waren unsere Sache zu packen. Es hielt dort nämlich auf einmal ein Reisebus voller Asiaten, die schnell ein paar Fotos vom schönen Ausblick schießen wollten. Einer der Asiaten entschloss sich dann, mal schnell einen Blick in unseren Camper zu werfen und auf einmal standen 20 Asiaten um uns herum (während wir gerade unsere Wäsche falteten), haben den Van begutachtet und vermutliche über die Vor- und Nachtteile dieser Art zu reisen diskutiert ohne auch überhaupt von uns Notiz zu nehmen. Ellen und ich waren so perplex, dass wir leider kein Foto davon gemacht haben…










