So, nachdem ich also einen Tag und eine Nacht in Brisbane verbracht habe, war ich am naechsten Tag auch sehr froh wieder in den Greyhound Bus steigen zu koennen. Hab Brisbane ehrlich gesagt so ueberhaupt nicht vermisst und dort auch nochmal festgestellt, dass meine Entscheidung ein fuer ein paar Monate nach Hause zu fliegen genau richtig war.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt, wieder einmal eine kurze Distanz, kam ich dann in Byron Bay und damit auch im Staat New South Wales an. Ellen wartete bereits am “Busbahnhof” auf mich. Nachdem wir meine Sachen ins Auto geschleppt hatten, sind wir noch eine ganze Weile durch Byron Bay gelaufen. Ich hab lange schon nicht mehr so viele Leute auf einem Haufen gesehen. Es war ja schon Karfreitag als ich dort ankam und da ausserdem ein grosses Bluesfestival in Byron am Start war, war die Stadt dementsprechend voll.
Der Hippiecharakter der Stadt war aber dennoch nicht zu uebersehen ;o)
Da Ellen und ihre Gastfamilie auch Karten fuer das Bluesfestival hatten, habe ich an dem Abend Driver gespielt und die gesamte Familie zum Festival und wieder zurueck kutschiert.
Dafuer hatte ich dann am dem Abend das Ferienhaus ganz fuer mich alleine, konnte mal in Ruhe in einem sauberen Badezimmer duschen, ein wenig schlafen und einfach nur relaxen!
Am zweiten Tag haben Ellen und ich uns dann um halb 6 morgens aus dem Bett gequaelt, um uns am Leuchtturm von Byron Bay den Sonnenaufgang anzugucken. Dort in Byron ist naemlich der oestlichste Punkt vom australischen Kontinent, aber das nur mal nebenbei angemerkt.
Als wir oben am Leutturm ankamen, war es wirklich noch stockdunkel. Auf der anderen Seite der Bucht konnte man noch ganz riesig gross den Mond sehen, bevor dann auf der anderen Seite langsam die Sonne aufging.
Als es einigermassen hell war sind wir noch bis ganz runter an den oestlichsten Punkt gewandert. Fruehsport konnte damit schon mal erfolgreich abgehakt werden.
So konnten wir uns dann spaeter ohne schlechtes Gewissen am Strand in die Wellen stuerzen :o) Der Strand und Byron bay hat mir echt richtig gut gefallen, auf jeden Fall noch einiger besser als Noosa.
Nach dem Strand und einer kurzen Runde im Resortpool haben Ellen und ich dann noch eine Partie Tennis gewagt (Anmerkung: ich hab noch NIE in meinem Leben Tennis gespielt)….man was sind wir bloss fuer Schwachmaten, wir haben’s echt so gar nicht hinbekommen. Ist aber auch schwer wenn der eine Rechthaender und der andere Linkshaender ist. Spass hat’s trotzdem gemacht!
Tja und dann ging es an dem Abend auch endlich endlich im Nachtbus nach Sydney!!






















