May 23, 2008

Samoa

Category: Samoa – Sarah – 5:21 am

Das Witzigste an meiner Reise von Tonga nach Samoa war ja das Ueberfliegen der Datumsgrenze. Zwischen Tonga und Samoa liegen naemlich genau 24 Stunden Zeitunterschied und so kam ich dann Montagabend um 23Uhr in Samoa ab, obwohl ich doch eigentlich erst am Dienstagabend um 21 Uhr in Samoa gestartet war.
In Samoa wurden wir dann am Flughafen mit einer live Tanzperformance und Blumenketten begruesst und mir war schnell klar, dass ich nun endgueltig in der Suedsee angekommen war.
Der Weg mit dem Shuttle zum Motel war schnell gemacht und ich bin auch gleich hundemuede ins Bett gefallen.
Am ersten Tage ich dann Apia, die Hauptstadt erkundet und einige Dinge fuer die restliche Zeit in Samoa in Erfahrung gebracht. Apia war auf jeden Fall einiges moderner und schoener als Nuku’alofa, die tonganische Hauptstadt, mit der Moderne hat sich aber auch McDonalds ins Zentrum gepflanzt.

Hafen von ApiaFuer die Kollegen zu Hause...die Post ist auch in Samoa vertretenTouri InfoDas RegierungsgebaeudeFast 20.000km bis Berlin...weiter weg gehts wohl nichtKatholische Kirche in ApiaBegruessung am FlughafenTatiana MotelMarketi Fou in ApiaDie bunten local busses

Am naechsten Morgen bin ich dann ganz frueh aufgebrochen, um mit einem der bunten local busses nach Lalomanu Beach zu fahren, wo ich mir einige Tage vorher schon ein Fale, sprich eine kleie Bambushuette am Strand reserviert hatte. Ich hatte sogar ziemlich Glueck, habe direkt noch einen Sitzplatz im Bus bekommen und wir haben auch sofort die Stadt verlassen. Die Busse zirkelt naemlich gerne noch 3-5mal durch die Stadt um noch mehr Passagiere mitzunehmen, die dann nach strengen Regeln im Bus gestapelt werden…Maenner sitzen bei Maennern auf dem Schoss, Frauen bei Frauen und so weiter.

Die Busfahrt war sehr amuesant und nach ca. 2 Stunden hatte ich mein Ziel dann auch schon erreicht und habe vor lauter Begeisterung den Mund kaum wieder zubekommen. Der Strand von Lalomanu ist genau so wie man sich in den kuensten Suedseetraeumen vorstellt, nein eigentlich noch besser, denn er ist ja real! Ich konnte mein Glueck jedenfalls kaum fassen und als mein Fale dann auch noch wunderbar war, war die ganze Sache eigentlich nicht mehr zu toppen. Eigentlich….denn am Abend gab es dann auch noch super leckeres Essen, an einer langen Tafel serviert und zur Kroenung eine FiaFia Night mit Suedseetaenzen und Feuertanz. So seelig wie an dem Abend war ich schon lange nicht mehr.
Ich haette ja auch gedacht, dass mir nach spaetestens einem ganzen Tag am Strand ein wenig langweilig werden wuerde, aber nein, ich habe meine 4 Tage am Strand in vollen Zuegen genossen. War eigentlich zum ersten Mal waehrend der Weltreise so richtig Urlaub. Es gibt naemlich einen grossen Unterschied zwischen Reisen und Urlaub!
Die Leute waren auch alle super nett, ich war schnell Lieblingsobjekt der Scherze der maennlichen Angestellten und eigentlich jeden Abend eine der letzten 5 Uebriggebliebenen, wenn alle anderen schon laengst schlapp gemacht hatten…

Der Bus nach lalomanuIm local busWunderbar, oder?Mein FaleMein Fale mit kleiner TerasseSonnenuntergangAbendstimmungFiafia NightFeuertanzditoohne worteAusblick am Morgen bei einer Tasse TeeIm grossen Gemeinschafts-FaleDas super EssenHier hab ich gewohnt...sehr zu empfehlenIch am Strandohne WorteEin Fale am StrandIch am besten Strand der WeltLalomanu BeachSooenaufgang

Nach 4 Tagen musste ich dann aber zurueck nach Apia, um von dort weiter nach Osten zu fahren, wo ich dann endlich Tauchen gehen konnte. War echt super endlich mal wieder tauchen gehen zu koennen, auch wenn ich vor dem ersten Tauchgang wieder ganz schoen aufgeregt war. Hat sich aber sofort gelegt als ich im Wasser war. Auf dem ersten Tauchgang hab ich dann auch direkt ein paar Babyhaie, einen Rochen und jede Menge Fische gesehen. Bin auf die Fotos von der Unterwassercam gespannt.

Die restlichen beiden Tage habe ich dann auf Manono Island verbracht, einer kleinen Insel zwischen den Hauptinseln Savai’i und Upulo. Hatte mal wieder Schweineglueck und am Tag vorher einen Taxifahrer kennengelernt, der mir einen super deal zum Hafen gegeben hat. Habe etwa nur ein Viertel des normalen Preises bezahlt. Es war naemlich Sonntag und da fahren so gut wie keine Busse. Ach ja…und Boote auch nicht so wirklich..war ein ganz schoener Akt, jemanden aufzutreiben, der mich nach Manono rueberfahren konnte. Aber irgendwie habe ich es geschafft und hatte dann nochmal zwei super Tage auf der Insel. Ausser mir waren am ersten Tag nur ein englisches Paerchen und Jonathan aus Sydney dort, mit dem ich mich auf Anhieb sehr gut verstanden habe. Wir haben den halben Tag im Meer verbracht, Jack, der Besitzer hat uns einige Male mit dem Boot zum Schnorcheln rausgefahren.
Am zweiten Tag bin ich dann komplett um die Insel gelaufen, der Weg gleicht vielfach einem Gartenpfad, wunderschoen! Bin unterwegs von einer Einheimischen begleitet worden, die sich einfach an meine Fersen geheftet hatte.
Die 2 Tage auf der Insel kamen wir vor wie 2 Wochen…Jonathan und ich gehoerten dann schon halb zur Familie und haben Neuankoemmlinge begruesst und ihnen alles gezeigt und erklaert. War eine wunderbare Zeit auf der Insel und ich waere gerne noch viel laenger geblieben. Aber das ging ja nun leider nicht und so hat mich ein Grossteil der Familie mich am Montagabend mit dem Boot wieder zur Hauptinsel gebracht, wo mein netter Taxifahrer schon auf mich wartete und sich vor Freude fast ueberschlug.

Tua, der mich nach Manono geschippert hatGeil, oder?Besser gehts echt nichtDas Resort vom Wasser ausMeine Huette im Sunset View ResortDas Sunset View ResortUnd noch ein StrandKirchen gibts in Samoa auch jede MengeNoch ein FaleTaropflanzenNochmal eine schoene BlumeSeltsame Pflanzen hat's hier...Kinder beim FussiEin typisches FaleKleiner Junge Manono Kinder im MeerTofi, meine Begleiterin bei der InselumrundungIch hoffe, das soll nicht das Inselkrankenhaus darstellenSamoanische KinderEiner der Straende auf ManonoDa zieht ein boeses Wetter auf!Das Boot vom Resort hat neue Gaeste abgeholt